20.07.2019 - Feierliche Eröffnung des „OncoCubus“

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Recklinghausen, 20. Juli 2019. Am Samstag, 20. Juli 2019, wurde der „OncoCubus“ in der Straße „Am Stadion 9“ feierlich eröffnet. Der OncoCubus ist der neue Zweitstandort der Strahlentherapeutischen Gemeinschaftspraxis Dr. Reimann und Dr. Riesenbeck und zugleich neues Domizil für die Praxis und Tagesklinik für internistische Hämatologie und Onkologie Till-Oliver Emde und Dr. Ludger Heflik. „In unseren neuen Räumlichkeiten bieten wir unseren Patienten eine umfassende Versorgung nach neuestem Stand der Technik, die den höchsten Ansprüchen an Komfort genügt. Wir freuen uns, dass wir unser Ziel in derart kurzer Zeit erreichen konnten. Hier wurde eine logistische Meisterleistung vollbracht, für die wir uns bei allen Beteiligten bedanken“, sagt Dr. Petra Reimann, die gemeinsam mit Dr. Dorothea Riesenbeck seit vierzehn Jahren die Strahlentherapeutische Praxis an der Wildermannstraße in Recklinghausen betreibt.

Bereits Anfang April konnte das Strahlentherapie-Team den ersten Patienten bei laufendem Innenausbau am neuen Linearbeschleuniger behandeln. Die hämato-onkologische Gemeinschaftspraxis von Dr. Heflik und Emde zog am 22. Mai in das Gebäude ein. „Strahlentherapie und Onkologie werden hier seit Ende Mai in enger Nachbarschaft und gelebter Kollegialität durchgeführt“, so Dr. Riesenbeck.

Der OncoCubus mit rund 2.000 Quadratmetern Platz für Strahlentherapien und 800 Quadratmetern Praxisfläche verbindet außergewöhnliche moderne Architektur mit neuester Hightech, Energieeffizienz und Naturnähe. Geplant wurde das Gebäude vom Architekturbüro sektor 3 architekten aus Castrop-Rauxel. Licht und Offenheit prägen die Büros und den großen Besprechungsraum, der auch gemietet werden kann. Im Bunker, dem Raum für den Linearbeschleuniger der Strahlentherapie, wurde eine in NRW einmalige „grüne Wand“ installiert – lebende Pflanzen hinter Glas, die den Eindruck eines Gartens erwecken.

Für die Errichtung des Rohbaus sorgte die RUNDHOLZ Bauunternehmung aus Dortmund, die sich unter anderem auf den Bau von Strahlentherapien spezialisiert hat. „Bauvorhaben dieser Art sind besonders sensibel und mit großen technischen Herausforderungen verbunden. Zum Beispiel muss der Strahlenschutzbereich, den wir innerhalb kurzer Zeit aus rund 1.000 Kubikmetern Beton – zum Teil Schwerbeton mit Barytzuschlag – errichtet haben, den höchsten Anforderungen an den Strahlenschutz gerecht werden. Bereits kleinste Undichtigkeiten in den Schutzwänden hätten dazu geführt, dass der Betrieb der Anlage nicht genehmigt worden wäre. Überdies galt es, ein 23 Tonnen schweres Strahlenschutztor zu installieren“, erklärt Stefan Rundholz, Geschäftsführer der RUNDHOLZ Bauunternehmung, und ergänzt: „Angesichts der kurzen Bauzeit bildet Teamarbeit eine wichtige Grundlage für den Erfolg solcher Projekte. Daher erbringt unser Unternehmen sämtliche Bauleistungen aus einer Hand.“ Bis heute hat das im Jahr 1945 gegründete Dortmunder Traditionsunternehmen neun Einrichtungen dieser Art realisiert.

Am alten Standort in der Wildermannstraße werden vor allem Patienten mit gutartigen Tumoren behandelt. In der nur 800 Meter entfernten Praxis im OncoCubus kümmern sich Dr. Reimann und Dr. Riesenbeck und ihr Team um Krebspatienten. Das Herzstück der Technik bildet dabei ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation.

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