28.08.2019 - Spektakuläre Pfahlgründung für Neubau der Klinik Hellweg am Haus Rosenau

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Die Modernisierung der Klinik am Hellweg verspricht neue Patientenzimmer, ein besseres Platzangebot, kürzere Wege und einiges mehr. Dafür wird auf Hochtouren an und in den Gebäuden gearbeitet. Äußerst eindrucksvoll geht es gerade an der Baustelle vor Haus Rosenau zu. Für den dortigen Neubau wird derzeit ein besonderes Fundament gelegt.

Hierfür werden von einem überdimensionalen Bohrer 56 Löcher in den Boden gebohrt – jedes über einen halben Meter breit und bis zu neun Meter tief. In sie werden Stahlbetonpfähle eingebracht, die mit ihrer Masse von rund zweieinhalb Kubikmetern Beton und einem Gewicht von über sechs Tonnen die kommende Last des Neubaus sicher tragen.

Mit der Gründung wird erreicht, dass das Gewicht des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund übertragen und dort gleichmäßig verteilt wird. Üblicherweise werden Streifen- und Punktfundamente unterhalb der tragenden Elemente des Bauwerks angeordnet. Für Neubau der Klinik am Hellweg können diese allerdings nicht zum Einsatz kommen, weil die oberflächennahe Schicht aus weichem, wässrigen Baugrund besteht und daher nicht die nötige Tragfähigkeit gewährleistet. Mithilfe der Pfähle wird dagegen die tief im Erdreich liegende stabile Bodenschicht herangezogen.

Beim aktuellen Bauvorhaben kommt die Variante der sogenannten Ortbetonpfähle zum Einsatz. Diese unterscheiden sich von Fertigpfählen dadurch, dass sie vor Ort in die Bohrlöcher einbetoniert werden. Die Bohrlöcher werden nach DIN EN 1536 mit vollständig durchgehender Bohrschnecke hergestellt.

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